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Collagen für Social Media und Druck: Formate, Größen, DPI
Welches Seitenverhältnis für Instagram, Story oder Facebook? Wie viele Pixel für 10x15 cm, A4 oder A3? Formate, Maße und dpi für Web und Druck.
Inhalt
Eine Collage, die im Instagram-Feed perfekt sitzt, wirkt als A4-Druck oft beschnitten oder unscharf. Der Grund ist simpel: Jede Plattform und jedes Druckformat hat ein eigenes Seitenverhältnis und eine eigene Anforderung an die Pixelzahl. Wer beides vorher kennt, spart sich das Nachbearbeiten und vermeidet abgeschnittene Gesichter oder pixelige Ränder. Dieser Ratgeber zeigt dir, welches Format zu welchem Ziel passt, wie viele Pixel du wirklich brauchst und warum die DPI-Angabe für Druck und Bildschirm so unterschiedlich ausfällt.
Seitenverhältnis statt fester Pixelmaße denken
Ein Seitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe, unabhängig von der konkreten Pixelzahl. Ein Bild mit 1080 x 1080 Pixeln und eines mit 2000 x 2000 Pixeln haben beide das Verhältnis 1:1. Genau dieses Verhältnis bestimmt, ob deine Collage auf einer Plattform vollständig angezeigt oder beschnitten wird.
Plattformen skalieren deine Datei automatisch auf ihre Anzeigegröße. Stimmt das Verhältnis, bleibt die Komposition erhalten. Stimmt es nicht, schneidet der Algorithmus oben und unten oder links und rechts etwas weg. Deshalb planst du eine Collage immer zuerst nach Verhältnis und legst erst danach die absolute Pixelzahl fest. Auf collage-erstellen.de erledigt das die Auswahl beim Format: Jede Vorlage bringt Verhältnis und exakte Pixelgröße mit.
Die gängigen Social-Media-Formate im Überblick
Die großen Plattformen haben sich über die Jahre auf wenige Verhältnisse eingependelt. Für eine Collage zählen vor allem drei: quadratisch, hochkant fürs Feed-Hochformat und das Vollbild-Hochformat für Stories und Reels. Alle drei sowie weitere Plattformformate findest du als Vorlage im Tool.
| Ziel | Verhältnis | Empfohlene Pixel | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Instagram Feed quadratisch | 1:1 | 1080 x 1080 | Klassiker, überall sicher |
| Instagram Feed Hochformat | 4:5 | 1080 x 1350 | mehr Fläche, mehr Sichtbarkeit |
| Instagram Story und Reel | 9:16 | 1080 x 1920 | Vollbild, oben und unten Platz lassen |
| Facebook Beitrag | 4:5 oder 1.91:1 | 1080 x 1350 | Hochformat performt im Feed besser |
| Facebook Titelbild | rund 2.7:1 | 851 x 315 | breites Banner |
| Pinterest Pin | 2:3 | 1000 x 1500 | Hochformat, laut Pinterest empfohlen |
| YouTube Thumbnail | 16:9 | 1280 x 720 | Querformat |
Das Hochformat 4:5 ist für Feed-Collagen oft die beste Wahl. Es belegt mehr Bildschirmhöhe als das quadratische Format und drängt konkurrierende Beiträge aus dem sichtbaren Bereich. Für Stories gilt: Lass oben und unten jeweils rund 250 Pixel frei, dort liegen wichtige Motive und Text sonst unter den Bedienelementen. Unten kann der überlagerte Bereich je nach Einblendung größer sein.
Druckformate: von 10x15 bis zum Poster
Beim Druck zählt nicht das Verhältnis allein, sondern die physische Größe in Zentimetern in Kombination mit der Auflösung. Eine Collage für den Bilderrahmen auf dem Schreibtisch braucht weniger Pixel als ein Poster über dem Sofa, weil du das Poster aus größerem Abstand betrachtest.
| Druckgröße | Format cm | Verhältnis | Pixel bei 300 DPI |
|---|---|---|---|
| Standardfoto | 10 x 15 | 2:3 | 1181 x 1772 |
| Großfoto | 20 x 30 | 2:3 | 2362 x 3543 |
| A4 Dokument | 21 x 29.7 | rund 1:1.41 | 2480 x 3508 |
| Poster A3 | 29.7 x 42 | rund 1:1.41 | 3508 x 4961 |
| Poster A2 | 42 x 59.4 | rund 1:1.41 | 4961 x 7016 |
Die Pixelmaße ergeben sich aus einer einfachen Rechnung: Zentimeter durch 2.54 ergibt Zoll, multipliziert mit der DPI-Zahl ergibt die Pixel. Bei 300 DPI entspricht ein Zentimeter rund 118 Pixeln. Für 20 cm Breite sind das 20 geteilt durch 2.54 mal 300, also etwa 2362 Pixel.
Auf collage-erstellen.de sind 10x15 cm, A4 und A3 (dort mit 200 dpi) als Vorlagen hinterlegt, andere Maße gibst du als eigene Größe ein, jeweils zwischen 300 und 6000 Pixel je Seite. Ein A2-Poster mit 300 dpi (4961 x 7016 Pixel) überschreitet diese Grenze, dort rechnest du mit weniger dpi, was aus größerem Betrachtungsabstand meist ausreicht.
DPI verstehen: warum Web und Druck so verschieden sind
DPI steht für Dots per Inch, also Punkte pro Zoll. Die Zahl beschreibt, wie dicht die Bildpunkte auf einer physischen Fläche liegen. Je höher die DPI, desto feiner die Auflösung und desto mehr Pixel braucht dasselbe Format.
Bildschirme arbeiten traditionell mit 72 bis 96 DPI. Ein moderner Smartphone-Bildschirm liegt zwar deutlich höher, aber für die Datei-Planung im Web rechnest du sicher mit etwa 96 DPI. Druckereien dagegen verlangen in der Regel 300 DPI, damit das Auge aus Lesedistanz keine einzelnen Punkte mehr erkennt.
72-96 DPI
typisch für Bildschirme
300 DPI
Standard für Fotodruck
ca. 4x
Pixel je Kante: 300 dpi gegenüber 72 ppi
Daraus folgt eine wichtige Konsequenz: Eine Collage, die mit 1080 x 1080 Pixeln auf Instagram brillant aussieht, ist als Druck viel zu klein. Auf einem quadratischen Druck mit 20 cm Kantenlänge käme sie nur auf rund 137 dpi (1080 Pixel geteilt durch 7,87 Zoll), bei 30 cm Kantenlänge sogar nur auf rund 91 dpi, und der Druck würde sichtbar pixelig. Du brauchst für denselben physischen Ausdruck schlicht mehr Bildpunkte.
Pixel kann man nicht erfinden. Wer eine Collage später drucken will, legt sie von Anfang an in der höchsten Zielauflösung an und verkleinert für das Web. Der umgekehrte Weg zerstört Schärfe.
Ziel zuerst, Format danach: die Entscheidungstabelle
Bevor du Bilder anordnest, klärst du das Ziel. Soll die Collage online geteilt werden, gedruckt werden oder beides? Aus dem Ziel ergeben sich Verhältnis und Mindestauflösung von selbst.
| Dein Ziel | Bestes Format | Mindestauflösung |
|---|---|---|
| Instagram-Feed | 4:5 | 1080 x 1350 px |
| Story oder Reel | 9:16 | 1080 x 1920 px |
| Facebook-Beitrag | 4:5 | 1080 x 1350 px |
| Foto im Rahmen 10x15 | 2:3 | 1181 x 1772 px |
| Großdruck 20x30 | 2:3 | 2362 x 3543 px |
| A4-Ausdruck | rund 1:1.41 | 2480 x 3508 px |
| Poster A2 | rund 1:1.41 | 4961 x 7016 px |
Wenn du dieselbe Collage online und gedruckt nutzen willst, gilt eine pragmatische Regel: Lege sie in der Druckauflösung an und exportiere für Social Media eine verkleinerte Kopie im passenden Verhältnis. So hast du eine scharfe Datei für den Druck und eine schlanke für den schnellen Upload.
Konkretes Beispiel: Urlaubscollage für Feed und Wohnzimmer
Angenommen, du baust eine Collage aus zwölf Urlaubsfotos. Sie soll auf Instagram landen und später als 30x40-Druck an die Wand. Du startest mit der anspruchsvolleren Anforderung, also dem Druck. Die Vorlagen von collage-erstellen.de decken A4, A3 und 10x15 cm ab, für ein Maß wie 30x40 cm gibst du eine eigene Größe ein (300 bis 6000 Pixel je Seite).
30x40 cm bei 300 DPI bedeutet 30 / 2.54 mal 300 in der Breite und 40 / 2.54 mal 300 in der Höhe, also rund 3543 x 4724 Pixel. Diese Größe trägst du unter „Eigene Größe“ ein. Achte darauf, dass die Einzelfotos selbst genug Pixel mitbringen, denn ein winziges Handyfoto, das auf ein Viertel der Collage gestreckt wird, bleibt der schwächste Punkt.
Für Instagram erstellst du danach eine zweite Version: Du wählst die Vorlage „Instagram-Hochformat 4:5“ (1080 x 1350 Pixel) und lädst sie herunter. Das Tool schneidet die Fotos dabei passend zu. Das Ergebnis: ein scharfer Druck fürs Wohnzimmer und ein leichtgewichtiger, formatgerechter Post fürs Feed, beide aus denselben Originalfotos.
So planst du deine nächste Collage von Anfang an richtig
Die wichtigste Entscheidung fällt vor dem ersten Bild: Du legst Ziel, Verhältnis und Mindestauflösung fest. Aus diesen drei Werten ergibt sich alles Weitere fast automatisch. Für reines Social Media reichen 1080 Pixel an der kurzen Kante, für Druck rechnest du mit 300 DPI und der physischen Größe in Zentimetern. Wer beides braucht, plant in Druckauflösung und exportiert eine verkleinerte Web-Version im passenden Verhältnis. So vermeidest du beschnittene Kompositionen, pixelige Ausdrucke und das frustrierende Nachbessern, wenn die Datei schon fertig ist.
Häufige Fragen
Welches Seitenverhältnis ist für Instagram am besten?
Für den Feed nutzt du 1:1 (quadratisch) oder 4:5 (Hochformat). Das Hochformat 4:5 nimmt mehr Bildschirmfläche ein und bekommt dadurch meist mehr Sichtbarkeit. Stories und Reels laufen im Vollformat 9:16.
Wie viele Pixel brauche ich für einen Druck in 20x30 cm?
Bei 300 DPI rechnest du pro Zentimeter rund 118 Pixel. Für 20x30 cm sind das etwa 2362 x 3543 Pixel. Plane diese Auflösung schon beim Anlegen der Collage ein, denn Hochskalieren bringt keine echten Details zurück.
Warum sieht meine Collage am Bildschirm scharf aus, im Druck aber unscharf?
Bildschirme werden oft mit 72 bis 96 ppi gerechnet. Ein Bild, das auf dem Monitor scharf wirkt, hat für den Druck mit 300 dpi häufig zu wenig Pixel. Pro Kante brauchst du gegenüber 72 ppi etwa das Vierfache an Pixeln, damit der Druck scharf bleibt. Ein Beispiel: Ein quadratisches 1080-Pixel-Bild ergibt auf 20 cm Kantenlänge nur etwa 137 dpi.
Quellen
Über die Autorenschaft
Jan-Tristan Rudat
Redakteur collage-erstellen.de
Themengebiet: Auflösung und DPI, Druck- und Social-Media-Formate, Seitenverhältnisse
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